Donnerstag, 17. November 2016

Leo zum Vollpacken

Fürs neue Studium wollte ich gerne neue Taschen, da meine Ansprüche an den Stauraum etwas geändert haben.
Während vorher ein Block und Stifte gereicht haben, kommen nun meistens noch Laptop, Stoff und Nähutensilien hinzu.
Also wollte ich einen großen, eckigen Rucksack, jedoch ohne viele Nebenfächer, da ich solche eh nie nutze.  Nachdem ich mir verschiedene Schnitte angeguckt hatte, entschied ich mich doch für einen eigenen Schnitt, um alle meine Wunschaspekte berücksichtigen zu können.

Und das ist dabei heraus gekommen:

Der Rucksack hat im Inneren nur ein kleines Nebenfach und Außen drei aufgesetzte Täschchen.
Der Trageriemen besteht aus einem durchgängigen Gurtband und ist mit Karabinern befestigt, sodass er sich abnehmen und an den Seiten einhaken lässt. Dabei kann man also aus dem Rucksack eine Umhängetasche zaubern. 
Als Oberstoff habe ich einen kuschligen Leostoff (vermutlich Poly) und als Futter einen handgefärbten Baumwollstoff genutzt. Letzterer ist nicht ganz gleichmäßig gefärbt, was im Inneren aber nicht stört.
Das Rückenteil ist mit Volumenvlies gefüttert und mehrfach abgesteppt, das macht den Rucksack gleich bequemer.
Die offenen Nahtzugaben im Inneren habe ich mit passendem Leoschrägband versäubert, soll ja immerhin ordenltich und haltbar sein.

Passend zum Rucksack hab es dann noch eine Hüfttasche. Diese haben sich einfach als sehr praktisch herausgestellt, da ich meistens Röcke trage und demnach keine Taschen an meiner Kleidung habe. Aber so ist immer Platz für Handy, Schlüssel und Co.


Der Schnitt ist die HipBag von Schnabelina in der großen Version. Wie ihr seht, findet sich hier auch das Schrägband aus dem Inneren des Rucksacks wieder.